In diesem Beitrag lade ich dich zu einem Perspektivwechsel auf das Thema Depression ein.
Es kann sein, dass sich diese Fragen für dich gerade nicht passend anfühlen.
Der Beitrag ist provokant und im Prozess würde ich auch nicht mit jeder Person so vorgehen. Da ich nicht beeinflussen kann, wer diesen Beitrag liest, appelliere ich an deine eigene Selbstfürsorge.
Nimm bitte nur das, was hilfreich ist!
Deine Depression soll dein Freund sein?
Klingt absurd, oder?
Sie fühlt sich eher an wie ein Feind, den es zu bekämpfen gilt.
Was wäre, wenn du dich auf folgende Idee einlässt?
Die Depression ist als Freund gekommen. Sie hat dir eine Zeit lang etwas gegeben, was du gebraucht hast.
Was könnte das gewesen sein?
Lebensabschnittsgefährten
Manche Freundschaften sind für bestimmte Lebensabschnitte gut. Irgendwann wird es Zeit, getrennte Wege zu gehen.
Was brauchst du, um die Trennung zu vollziehen?
Was brauchst du, für den eventuellen Trauerprozess?
Und wie schützt du dich vor der Falle „Sex mit dem Ex“?
Oder wofür könnte auch das gut sein?
Veränderung der Beziehung statt Trennung
Möglicherweise seid ihr noch nicht bereit für eine Trennung.
Wie könnte sich eure Beziehung verändern?
Was kann die Depression für dich tun?
Und wie kannst du dir selbstbestimmte Freiräume nehmen?
Was braucht es für eine tragfähige Beziehung zueinander?
Hinweise auf der Metaebene
Falls die Selbstreflexion mit den Fragen für dich hilfreich war, kannst du hier aufhören zu lesen.
Lies weiter, wenn du mehr über die Grenzen des Beitrages und die Idee dahinter erfahren möchtest.
Wie eingangs bereits erwähnt, ist dieser Beitrag nicht für alle Menschen mit depressiver Symptomatik geeignet. Der Beitrag kann keine Psychotherapie ersetzen. Er kann einen Beitrag leisten, indem die Fragen dich dazu einladen, die Perspektive ein wenig zu weiten und neue Ideen für dich zu finden.
Meine Erfahrung aus der Arbeit mit Bildern ist, dass aus diesern heraus neue Ideen für Lösungen entstehen, weil sie unser gewohntes Denken durchbrechen. Genau hierzu möchte ich einladen. Nicht jedes Bild ist für jede Person geeignet, daher nutze ich unterschiedliche in meinen Beiträgen. Im Gespräch entwickeln wir gemeinsam zu dir passende Metaphern, mit denen wir dann weiter arbeiten.
Im ersten Schritt wirst du dazu eingeladen, die Depression getrennt von dir zu betrachten. Du bist nicht die Depression, sie wird zu einem Begleiter. Aus einer solchen Betrachtungsweise kann Handlungsfähigkeit entstehen.
Ein Perspektivwechsel auf die Phase als die depressiven Symptome anfangen haben, kann ebenfalls hilfreich sein. Menschen mit Depression neigen zu selbstverurteilenden Gedanken. Du bist nicht Schuld an deiner Situation! Ich fürchte, das hilft dir wenig, wenn ich dir das sage.
Unser System Mensch hat Mechanismen zur Verfügung, die uns schützen. Nicht immer nehmen wir diese als hilfreich wahr und langfristig gesehen, sind einige dieser Maßnahmen das auch nicht, weil daraus neue Probleme entstehen. Meine Anregung ist, das negative Denken zu durchbrechen. Mir ist bewusst, dass das keine leichte Aufgabe ist.
An welchem Punkt du auch gerade stehst, ich wünsche dir alles Gute. Es darf sich wieder verändern. Falls du dir Wegbegleitung wünschst, melde dich bei mir. Wenn du nach Unterstützung auf Krankenkasse suchst, nutze z.B. die 116 117 als Telefonnummer oder Webseite.
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